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ArchäologiePreis Erding

2017

AVE-Mitglieder Susi Mörth & Rolf Böker

Beide sind seit den ersten Tagen im AVE e.V. Mitglied und außerordentlich aktiv ehrenamtlich engagiert. Herr Böker entwickelte das „Ardeo-GIS“, eine archäologische Datenbank für den gesamten Landkreises Erding. Darin können verschiedenste archäologische Ergebnisse eingetragen werden. Weiter organisiert er Exkursionen, Wanderungen und Referenten. Wertvoll ist seine intensive Kontaktpflege zu unseren Partnervereinen in den Nachbarlandkreisen Landshut, Freising und Fürstenfeldbruck. Hunderte Fotos auf der AVE-Homepage wurden durch ihn gemacht, er ist als „Vereinsfotograf“ eine wichtige Säule der Vereinsarbeit des AVE e.V. 2017 wurde er zum 2. Vorstand im AVE e.V. gewählt. Susi Mörth steht „ihrem“ Rolf stets zur Seite und unterstützt ihn tatkräftig bei sämtlichen Vorhaben und Projekten. Bei Großveranstaltungen ist sie die „gute Seele“, sie übernimmt dabei große Verantwortung und beweist ihr Organisationstalent. Beide engagieren sich tatkräftig im Archäologischen Arbeitskreis am Museum Erding. Preis: Bronzenadel, angelehnt am keltischen AVE-Logo und künstlerisch verschmolzen mit einem sog. schwalbenschwanzförmigen Anhänger der Urnenfelderzeit aus Erding-West. Entworfen und gegossen von Johannes Goldes (siehe Fachbeiräte des AVE e.V.) Wahlergebnis: Wahlbeteiligung: 59,3 % der 160 wahlberechtigten Mitglieder des AVE e.V. Susi Mörth und Rolf Böker hatten sich mit 58 gegen 16 / 15 / 6 Stimmen mit klarer Mehrheit bei der Wahl durchgesetzt. Die festliche Verleihung fand im Rahmen des 8. Archäologischen Neujahrsempfangs im Museum Erding statt (siehe auch unsere Foto-Galerie 2018).

Die Fotografen

Max Gotz Oberbürgermeister (oben)
Rolf Böker (unten)

2016

Heimatforscher Rudi Koller

Rudi Koller ist Gründungsmitglied und Teil der Vorstandschaft des AVE e.V. Sein ehrenamtliches Engagement reicht von Vorträgen über Publikationen bis hin zur Organisation von Exkursionen, Wanderungen, Schulungen und Reiseveranstaltungen. Zu nennen sind hier die Publikationen „Grabhügel, Keltenschanzen, Wallanlagen“, „Bau- und Bodendenkmäler der Gemeinde Bockhorn“ und „Wanderungen zu den Grabhügeln der Gemeinde Bockhorn“ und die jüngst an einem Grabhügel bei Eschlbach aufgestellte Informationstafel. Weiter sorgt Rudi Koller erfolgreich für Sound und Technik zum Archäologischen Neujahrsempfang. Im Hintergrund erledigt Rudi Koller die erfolgreiche Abwicklung des Vereinsgeschäftes, insbesondere im Bereich der Verwaltung und Buchhaltung (z.B. Ausdruck und Versand von Vereinsangelegenheiten, Einwerbung Mitgliedsbeiträge). Preis: Bronzenadel, angelehnt am AVE-Logo. Entworfen und gegossen von Johannes Goldes. Wahlergebnis: Wahlbeteiligung: 64 % der 139 wahlberechtigten Mitglieder des AVE e.V. Rudi Koller hatte sich mit 49 gegen 40 Stimmen mit kleinem Vorsprung bei der Wahl durchgesetzt. Die festliche Verleihung fand im Rahmen des 7. Archäologischen Neujahrsempfangs im Museum Erding statt (siehe auch unsere Foto-Galerie 2017).

Die Fotografen

Rolf Böker       (oben) 
Johannes Goldes  (unten)

2015

Hermann und Thomas Schöberl, Gerhard Fischer, Thomas Reiter und Manfred Schneider sowie Elisabeth Schöberl

Im Juli 1965 hatten Hermann und Thomas Schöberl, Gerhard Fischer, Thomas Reiter und Manfred Schneider beim Spielen in einem ausgebaggerten Leitungsgraben Eisenschwerter und Menschenschädel gefunden – das bajuwarische Reihengräberfeld von Altenerding-Klettham war entdeckt. Elisabeth Schöberl, die Mutter von zwei der Buben, meldete am 06.07.1965 die Entdeckung Kreisheimatpfleger Eugen Press, der umgehend die zuständige Denkmalschutzbehörde informierte. Es handelt sich dabei um eines der größten frühmittelalterlichen Friedhöfe Mitteleuropas. In den Jahren 1966-1973 wurden über 1200 Gräber von geschätzt 2400 Gräbern unter der Leitung von Walter Sage durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege ausgegraben. Funde und Befunde sind von landesgeschichtlicher Bedeutung – die bayerische Landesgeschichte musste zu Teilen umgeschrieben werden. Preis: Bronzefibel (Vogelfibel, Klettham, Grab 88). Entworfen und gegossen von Johannes Goldes. Wahlergebnis: Wahlbeteiligung: 56% der 126 wahlberechtigten Mitglieder des AVE e.V. Die Gewinner hatten sich mit 21 gegen 20 / 15 / 15 Stimmen knapp gegen drei Gegenkandidaten durchgesetzt. Die festliche Verleihung fand im Rahmen des 6. Archäologischen Neujahrsempfangs im Museum Erding statt (siehe auch unsere Foto-Galerie 2016).

Die Fotografen

Rolf Böker      (oben)
Johannes Goldes (unten)

2014

Gerhard Selmeier

Seit 2010 führt Gerhard Selmeier ehrenamtlich Feldbegehungen auf den Fluren in Stadt und Landkreis Erding durch. Sämtliche Fundstücke werden zeitnah und gesetzesgemäß dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gemeldet und gelangen danach als Schenkung an das Museum Erding. Neben seiner Forschungsaktivität führt Herr Selmeier systematische Feldbegehungen im Bereich von geplanten Straßen- und Schienenprojekten durch und erhöht dadurch die Planungssicherheit dieser Projekte in Hinblick auf die bodendenkmalpflegerische Begleitung dieser Maßnahmen bei dessen Realisierung um ein Vielfaches. Gegenwärtig (2014) sind im Museum Erding knapp 2.000 Fundmeldungen eingegangen, hunderte neue Bodendenkmäler aus über 5000 Jahren hat Selmeier bisher entdeckt. Tausende von Keramikscherben und Einzelfunden hat er aufgelesen, gewaschen, kartiert und verpackt. Damit leistet Gerhard Selmeier einen vorbildhaften Beitrag zur Erforschung der prähistorischen und historischen Kulturlandschaft Erdings. Die „Sammlung Selmeier“ ist eine der größten Privatsammlungen Bayerns, die in vorbildlicher Weise durch die Abtretung an das Museum Erding in die Öffentliche Hand, Fundmeldung für Fundmeldung, übergeht und damit der universitären Erforschung langfristig zur Verfügung steht. Herausragende Fundstücke seiner Sammlung konnten bereits 2013 in die neue Dauerausstellung „Archäologie“ im Museum Erding integriert werden. Preis: Anstecknadel aus Bronze, angelehnt am AVE-Logo. Entworfen und gegossen von Johannes Goldes. Wahlergebnis: Wahlbeteiligung: über 60% der AVE-Mitglieder nahmen an der Wahl teil. Gerhard Selmeier hatte sich mit 45 gegen 15 Stimmen als klarer Gewinner durchgesetzt. Die festliche Verleihung fand im Rahmen des 5. Archäologischen Neujahrsempfangs im Museum Erding statt (siehe auch unsere Foto-Galerie 2016).

Die Fotografen

Rolf Böker      (oben)
Johannes Goldes (unten)

ArchäologiePreis Erding (APE) - Die Regularien

1. Die Mitgliederversammlung des AVE e.V. hat im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 03.03.2014 entschieden, jährlich einen „APE – ArchäologiePreis Erding“ zu vergeben. 2. Der APE ist im Rahmen des „Archäologischen Neujahrsempfangs im Museum Erding“ im Folgejahr des Bewertungszeitraumes öffentlich zu vergeben. 3. Als Preisträger kommen Einzelpersonen, Gruppierungen, Vereine, Institutionen und Vertreter des öffentlichen und politischen Lebens in Frage, die sich durch ihren herausragenden Einsatz für die Archäologie oder die Bodendenkmalpflege oder die gelebte Geschichte in Stadt und Landkreis Erding im Bewertungszeitraum verdient gemacht haben. 4. Die Mitglieder des AVE e.V. können der Vorstandschaft Vorschläge für Preisträger mündlich oder schriftlich bis zum 30. November des Bewertungszeitraums mitteilen. Sollten keine Vorschläge eingegangen sein, stellt die Vorstandschaft mindestens zwei Vorschläge zur Wahl. Hierbei ist zu beachten, dass die Mitgliedschaft des vorgeschlagenen Preisträgers im AVE e.V. keine Bewerbungsvoraussetzung darstellt. 5. Die Wahl findet anonym und per Wahlzettel statt. Die Mitglieder erhalten diesen zum Jahresende und haben diesen ausgefüllt in den beiliegenden, adressierten und frankierten Rückumschlag bis zum letzten Freitag vor dem Archäologischen Neujahrsempfang an den AVE e.V. zurückzuschicken (Poststempel). 6. Die Teilnahme an der Wahl ist freiwillig. 7. Wahlberechtigt sind nur Mitglieder des AVE e.V., jedes (erwachsene) Mitglied hat nur eine Stimme. 8. Nach Auszählung der Wahlzettel wird der Preisträger durch einfache Mehrheit bestimmt und ein Protokoll angefertigt. Sollte kein eindeutiges Wahlergebnis vorliegen, erhalten alle Gewinner für den Bewertungszeitraum den Preis. Die Möglichkeit einer Stichwahl besteht somit nicht. 9. Der APE ist ein symbolischer Preis, ein Preisgeld wird nicht vergeben. Der Preisträger erhält neben einer Urkunde ein originalgetreu repliziertes archäologisches Fundstück aus dem Landkreis Erding, das sich am Logo des AVE e.V. orientiert (z.B. eine Anstecknadel aus Bronze). 10. Die Kosten für die Anfertigung des Preises und der Urkunde trägt der AVE e.V. Erding, 09.12.2014 Die Vorstandschaft des AVE e.V.